Restaurant zur Glocke

Die Geschichte der GLOCKE geht zurück bis ins 19. Jahrhundert. Damals betrieben die Eheleute Lipp neben Viehhandlung und Landwirtschaft auch eine einfache Gaststätte. Bier wurde dort verkauft, das die Menschen in Krügen nach Hause trugen. „To go” würde man heute sagen.

Die Familie Klinger, die mit den Lipps verwandt war, übernahm die Wirtschaft nach dem Krieg. Franz und Hermine Klinger kochten ein Gericht am Mittag, abends gab es eine Brotzeit. Speisekarten waren überflüssig und die „Sulz” war legendär. Schon damals kam das Fleisch von Tieren aus eigener Aufzucht und Gemüse holte man aus dem eigenen Krautgarten.

Ende der 80er Jahre wurde das Gebäude mit der markanten Glockenfassade abgerissen, ein Neubau mit zusätzlichen 30 Sitzplätzen, zwei Kegelbahnen und vier Gästezimmern läutete die „Moderne” ein. Aus Altersgründen wurde der Gasthof dann mehrfach verpachtet, bis im Jahr 2004 Gabi Stoiber, die Tochter der Wirtsleute Klinger, mit Ehemann Daniel Stoiber einen kompletten gastronomischen Neuanfang wagten.